Augsburg 2040 – Utopien einer vielfältigen Stadt. TIM Augsburg Mai – Nov 2019

Ausstellungsgrafik und -gestaltung mit Studio Docmac

Das tim wagt einen Blick in die Zukunft der vielfältigen Stadt Augsburg. Wie soll unser Leben in rund 20 Jahren aussehen? Wie gelingt ein Miteinander in einer bunten Gesellschaft? Wie werden wir arbeiten? Wie wohnen? Wie fortbewegen?

Genau um solche Fragen geht es bei der Ausstellung „Augsburg 2040 – Utopien einer vielfältigen Stadt“. Außergewöhnlich daran ist das Ausstellungsformat: es ist partizipativ angelegt, d.h. gemeinsam entwickelt mit zahlreichen Community-Vertreter*innen, die die gesellschaftliche Vielfalt Augsburgs widerspiegeln – einer Stadt, in der bald die Menschen mit Migrationshintergrund die Mehrheit bilden werden. All die unterschiedlichen Akteur*innen haben gemeinsam mit dem tim diese Ausstellung geplant und gestaltet.

 

„Augsburg 2040“ will die (kommende) Wirklichkeit mit ihren wesentlichen Handlungsfeldern einfangen. Dies geschieht unter anderem in der Auseinandersetzung mit der Politik, dem Integrationsbeirat, der Stadtplanung, dem sozialen Wohnungsbau, den Religionsverantwortlichen, zahlreichen NGOs und Kulturschaffenden.Ziel des Ausstellungsprojekts mit seinem umfangreichen Rahmenprogramm ist es, zusammen mit den Besucher*innen positive Utopien einer demokratischen Stadtgesellschaft zu entwickeln, die gerade aus ihrer Vielfalt schöpferisches Potential bezieht. Wie sieht Dein Beitrag für das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft aus?

 

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Spatial Statements / Pathwaywoche Merz Akademie

Dozent an der FH Merz Akademie Stuttgart

Meine Hauptaufgabe bestand darin, den Studenten zu helfen, ein klares und durchdachtes Statement zu entwickeln und umzusetzen. Die Studenten mussten mit der Fragestellung umgehen, wie man als Gestalter auf unseren umgehenden (Stadt-)raum eingehen bzw. diesen gestalten kann. Als Endformat und im zeitlichen Fenster der einwöchigen Projektarbeit wurde von mir ein Plakat ausgegeben, schlussendlich sollte jedoch die Idee das Format vorgeben. So entstanden auch einige architektonische, plastische Formate.

Oktober 2013

Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Kunstwerk „Mothership Meinland/Mothership Schwaben“

Die Verantwortlichen der Stadt Stuttgart fiebern mit „Stuttgart 21“ dem momentan größten Bauprojekt Deutschlands entgegen, die hiesige Kulturszene sieht sich mit massiven Einsparungen in deren Budgets konfrontiert. Vetterle Kommunikationsdesign hat sich erlaubt, im Rahmen der Ausstellung „Kunst und Gesellschaft“ im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, einen Kommentar in der Größe 3×2 m zu dieser, in der Schwabenmetropole extrem kontrovers diskutierten, Thematik abzugeben.

Februar / März 2010

Schrebergarteninstallation „Meinland – Neugründung einer Schrebergartensiedlung“

Autor/Künstler

Zusätzlich zu meiner Diplom-/Masterarbeit „Vs“ habe ich eine Installation kreiert, welche die Thematik der medial erzeugten Feindbilder in amerikanischen Kriegsfilmen, Huntingtons Identity Politics und der Bordeline Conflicts, greifbar machen lässt. Auf einer stark frequentieren Verkehrsinsel (Kreisverkehr) in Stuttgart rief ich die Errichtung eines Parastaates, der modellhaften Schrebergartenanlage „Meinland“ aus. Die Arbeit wurde seitdem in zahlreichen Kunst- und Designpubilkationen abgebildet.

Juli 2003

„Gesucht/Verloren“ gez. Raum für Urheber

Autor/Künstler

Die Arbeit „Gesucht/Verloren“ zur Ausstellung „Vanitas“ setzt der porenreifen Oberfläche einer Modefotografie die albtraumähnlichen Abgründe entgegen. Entstanden in Zusammenarbeit mit Julia Kühne.

Februar / März 2010

Master-/Diplomarbeit „Vs“

Art Direction/Buchgestaltung

„Vs – Die Verschiebung des Freund-/Feindschemas in Kriegsfilmen anhand parastaatlicher Kulturkonzepte im Schrebergarten“ lautete der Titel der Master-/Diplomarbeit von Steffen Vetterle. Die gestal-terische und textliche Arbeit umfasst einen filmtheoretischen Diskurs des Terminus des „Feindbildes“ in Kriegsfilmen in Kombination mit einem gesellschaftlich verankerten und bekannten Phaenomens. Es enstand ein 120-seitiges Buch, sowie ein filmische Dokumentation der Schrebergarteninstallation „Meinland“.

September 2002  –  Februar 2003